Meine Beweisanträge vom 31.12.2019

Mit fol­gen­dem Schrift­satz stell­te ich unter u.a. Beweis, daß inksunten.indymedia ein Medi­um war und daß der Her­aus­ge­be­rIn­nen­kreis die­ses Medi­ums nicht eben­falls linksunten.indymedia, son­dern IMC links­un­ten hieß.

Dar­an knüpf­te ich zwei juris­ti­schen Schluß­fol­ge­run­gen:

  1. Das Medi­um hät­te nicht ver­bo­ten wer­den dür­fen, da nur ein nach­träg­li­ches Ein­schrei­ten gegen bereits erfolg­te Äuße­run­gen, aber kein prä­ven­ti­ves Vor­ge­hen[1]„Das Zen­sur­ver­bot soll die typi­schen Gefah­ren einer sol­chen Prä­ven­tiv­kon­trol­le ban­nen. Des­we­gen darf es kei­ne Aus­nah­me vom Zen­sur­ver­bot geben, auch nicht durch ‚all­ge­mei­ne Geset­ze’ nach Art. 5 Abs. 2 GG.“ (BVerfGE 33, 52 – 90 [72 = DFR-Tz. 76]) gegen Medi­en und Mei­nungs­äu­ße­run­gen zuläs­sig ist (Zen­sur­ver­bot).
  2. Der Her­aus­ge­be­rIn­nen­kreis von links­un­ten wur­de nicht ver­bo­ten, da das IMC links­un­ten in der Ver­bots­ver­fü­gung nicht als Ver­bots­ob­jekt genannt wur­de, son­dern ein fik­ti­ver „Ver­ein ‚linksunten.indymedia‘ “ ver­bo­ten wur­de.

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Fußnoten   [ + ]

1. „Das Zen­sur­ver­bot soll die typi­schen Gefah­ren einer sol­chen Prä­ven­tiv­kon­trol­le ban­nen. Des­we­gen darf es kei­ne Aus­nah­me vom Zen­sur­ver­bot geben, auch nicht durch ‚all­ge­mei­ne Geset­ze’ nach Art. 5 Abs. 2 GG.“ (BVerfGE 33, 52 – 90 [72 = DFR-Tz. 76])