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Ver­ant­wort­lich i.S.d. § 55 I Nr. 1 RStV ist für die­se Web­sei­te (je dif­fe­ren­ziert danach, ob es sich um eige­ne Mei­nungs­äu­ße­run­gen oder her­aus­ge­be­ri­sche Tätig­keit han­delt):

Det­lef Geor­gia Schul­ze – Berlin[1]Die § 55 I RStV lau­tet: „Anbie­ter von Tele­me­di­en, die nicht aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken die­nen, haben fol­gen­de Infor­ma­tio­nen leicht erkenn­bar, unmit­tel­bar erreich­bar und stän­dig ver­füg­bar zu hal­ten: 1. Namen und Anschrift sowie 2. bei juris­ti­schen Per­so­nen auch Namen und Anschrift des Ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten.“
Soweit das jewei­li­ge Tele­me­di­um „aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken dien[t]“, ist also nicht ein­mal erfor­der­lich den Namen (sowie die Anschrift zu nen­nen). Nun mag bezwei­felt wer­den, daß das hie­si­ge – zwei­fels­oh­ne poli­tisch-gesell­schaft­lich aus­ge­rich­te­te – Tele­me­di­um „aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken dien[t]“.
Mit der Nen­nung des Namens und Stadt soll­te es im vor­lie­gen­den Fal­le aller­dings den­noch das Bewen­den haben kön­nen. Denn, was die von der genann­ten Norm gefor­der­te Nen­nung der „Anschrift“ anbe­langt, so inter­pre­tie­re ich § 54 I Nr. 1 RStV ana­log zu § 7 I LPG Ber­lin, wonach beim „Selbst­ver­lag“ die (nament­li­che) Nen­nung des „Verfasser[s] oder de[s] Herausgeber[s]“ aus­reicht (und nur in ande­ren Fäl­len die Nen­nung des Geschäfts­sit­zes [oder wahl­wei­se des Wohn­or­tes] „der Dru­cker und der Ver­le­ger“ erfor­der­lich ist.
Ein­fach-gesetz­lich nicht-pro­fes­sio­nel­len AutorIn­nen und Her­aus­ge­be­rIn­nen die Preis­ga­be ihrer Wohn­adres­se auf­zu­nö­ti­gen, dürf­te wohl weder mit der ver­fas­sungs­recht­lich geschütz­ten Pres­se­frei­heit (die auch eine Frei­heit ist, nicht zu publi­zie­ren – vor­lie­gend: die eige­ne Adres­se) noch mit der frei­en Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit (hier: infor­ma­tio­nel­len Selbst­be­stim­mung) ver­ein­bar sein.

Auf direk­tem Weg bin ich mit­tels des fol­gen­den Kon­takt­for­mu­lars zu errei­chen:

Die­je­ni­gen, die mir juris­tisch etwas ans Zeug fli­cken wol­len, kön­nen sich ger­ne unter dem Az. 502 KLs 5/19 an die Ber­li­ner Staats­an­walt­schaft wen­den. Soweit die­se nicht inzwi­schen bereut, gegen Peter Nowak, Achim Schill und mich Ankla­ge erho­ben zu haben, wird Ihnen dort sicher­lich ger­ne wei­ter­ge­hol­fen. 🙂

Fußnoten   [ + ]

1. Die § 55 I RStV lau­tet: „Anbie­ter von Tele­me­di­en, die nicht aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken die­nen, haben fol­gen­de Infor­ma­tio­nen leicht erkenn­bar, unmit­tel­bar erreich­bar und stän­dig ver­füg­bar zu hal­ten: 1. Namen und Anschrift sowie 2. bei juris­ti­schen Per­so­nen auch Namen und Anschrift des Ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten.“
Soweit das jewei­li­ge Tele­me­di­um „aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken dien[t]“, ist also nicht ein­mal erfor­der­lich den Namen (sowie die Anschrift zu nen­nen). Nun mag bezwei­felt wer­den, daß das hie­si­ge – zwei­fels­oh­ne poli­tisch-gesell­schaft­lich aus­ge­rich­te­te – Tele­me­di­um „aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken dien[t]“.
Mit der Nen­nung des Namens und Stadt soll­te es im vor­lie­gen­den Fal­le aller­dings den­noch das Bewen­den haben kön­nen. Denn, was die von der genann­ten Norm gefor­der­te Nen­nung der „Anschrift“ anbe­langt, so inter­pre­tie­re ich § 54 I Nr. 1 RStV ana­log zu § 7 I LPG Ber­lin, wonach beim „Selbst­ver­lag“ die (nament­li­che) Nen­nung des „Verfasser[s] oder de[s] Herausgeber[s]“ aus­reicht (und nur in ande­ren Fäl­len die Nen­nung des Geschäfts­sit­zes [oder wahl­wei­se des Wohn­or­tes] „der Dru­cker und der Ver­le­ger“ erfor­der­lich ist.
Ein­fach-gesetz­lich nicht-pro­fes­sio­nel­len AutorIn­nen und Her­aus­ge­be­rIn­nen die Preis­ga­be ihrer Wohn­adres­se auf­zu­nö­ti­gen, dürf­te wohl weder mit der ver­fas­sungs­recht­lich geschütz­ten Pres­se­frei­heit (die auch eine Frei­heit ist, nicht zu publi­zie­ren – vor­lie­gend: die eige­ne Adres­se) noch mit der frei­en Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit (hier: infor­ma­tio­nel­len Selbst­be­stim­mung) ver­ein­bar sein.